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Diese Woche gibt es mal keinen langen Bericht zu einem Thema, sondern einen Rundumschlag zu alle dem, was in letzter Zeit so passiert ist:
Als Reaktion auf Lidls Britische Woche hat sich das Ettlinger Tor Center in meiner Heimatstadt Karlsruhe very british geschmückt und in den unteren Stockwerken Oldtimer (die auf englisch übrigens „vintage cars“ heißen) von Mini, Jaguar, Aston Martin, Austin Morris und ähnlichem aufgestellt und dazu noch sehr schön mit passenden Accessoires dekoriert. Im Untergeschoß (neudeutsch Basement genannt) gibt es dazu einen kleinen Shop mit britischen Lebensmitteln vom Piccadilly English Shop und Single Malts von Best-Whisky. Durchaus sehenswert das Ganze.
Beim Online-Shop whiskyundspirituosen.de gibt es ab sofort in eine Happy Hour, bei der es immer ein Produkt besonders günstig gibt. Sie dauert 1-6 Stunden, so lange der Vorrat reicht. Da der Zeitpunkt nicht festgelegt ist, müsst Ihr immer mal wieder reinschauen.
Apropos reinschauen – Heinz Fesl hat nicht nur den Titel seines neuen Foto-Kalenders bekanntgegeben, sondern ihn auch gleich zum Anschauen auf seine Website gestellt: Secrets of the Scottish Isles 2010. Wie nicht anders zu erwarten lohnt es sich auch nächstes Jahr wieder, die knapp 30 EUR auszugeben.
Maker’s Mark (ein guter und günstiger Bourbon) hat eine Eventreihe in deutschen Städten gestartet. Von April bis Juni 2009 erleben die Gäste ausgewählter Maker’s Mark Embassy Bars an sieben Abenden exklusive Live-Auftritte aus den Genres Musik und Literatur. In intimer Atmosphäre erleben die Gäste den Auftritt des Künstlers hautnah und haben anschließend die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch. Letzte Möglichkeit dazu: 18. Juni 2009, Riverkasematten, Hamburg, 20 Uhr. Mehr Infos auf der eigens eingerichteten MySpace-Seite.
Malt Whisky Ambassador Ralf Großmann hat unter malt-whisky.eu eine neue Seite gestartet, die tiefe Einblicke in Herstellung und Genuß von Single Malt Whisky bietet. Das Besondere daran sind die vielen PDF-Downloads mit Detailinfos zu den einzelnen Themen. Das Ganze gibt es nicht nur auf deutsch, sondern auch in englisch und französisch.
Noch under construction ist dagegen The Ardbeg Project, bei dem sich bekannte Ardbeg-Sammler zusammengetan haben, um ein Verzeichnis aller Ardbeg-Abfüllungen zu erstellen. Langweilig dürfte ihnen dabei nicht werden.
Last but not least habe ich mir angeregt durch eine israelische Followerin auf Twitter mit hebräischem Whisky-Blog die Frage gestellt, ob Single Malt Whisky eigentlich koscher ist. Die Antwort ist nicht ganz so einfach, wie man bei CelticMalts auf englisch nachlesen kann. Auf deutsch zusammengefasst: Single Malt im Prinzip ja, sofern er nicht in Weinfässern gelagert wurde (das umfasst auch Sherry, Port, Madeira & Co.). Blended Whisky eher nein, weil man nicht weiß was alles drin ist. Interessant ist der Artikel auch deshalb, weil man mal erfährt, was in verschiedenen Ländern so alles an Zusatzstoffen erlaubt ist. Ich bleibe dann doch lieber bei den Schotten …
07. Juni 2009
Vergangene Woche habe ich den Whisky-Club malt’n'more e.V. in Waldbronn bei Karlsruhe besucht. Eingeladen hatte mich Schatzmeister Stefan Schneeberger als Reaktion auf meinen Artikel über die Tiroler Edle Whisky Edition von Anfang Februar.
Der seit 2006 bestehende Club ist nicht nur sehr aktiv in Sachen Tastings und Whisky-Menüs, sondern hat auch bereits seine zweite Club-Abfüllung am Start, einen 10jährigen Aultmore Single Cask (Cask 2618, 1998-2008, 55%), der wie schon die erste Abfüllung in Kooperation mit Macgregor’s Whisky Cellar in Sinsheim entstanden ist. Von diesen beiden Abfüllungen haben sie nun ein paar Flaschen geopfert um zusammen mit Konditor Mario Köhler aus Ubstadt-Weiher Whisky-Pralinen herzustellen. Im Clubraum im Dachgeschoss des Lindenbräu in Waldbronn-Reichenbach durfte ich sie zusammen mit der aktuellen Club-Abfüllung in Augenschein nehmen und natürlich auch probieren.
Der Aultmore ist ein hervorragendes Beispiel für eine tolle Abfüllung einer eher unbekannten Brennerei. Der Sherry-Einfluss schlägt sich zwar stark in Farbe und fruchtigem Geschmack nieder, aber ohne den sonst oft störenden holzig-verbrannnten Nachgeschmack, den viele Sherry-Fässer hinterlassen. Entsprechend gut passt der Whisky auch zur Schokolade.
Die Pralinen sind mit viel Liebe gemachte, klassische Trüffel in runder fester Schokohülle mit cremiger Füllung, die den Whisky deutlich spüren lässt. In der 4er-Packung befinden sich immer zwei helle Trüffel mit einem Deckel, auf dem das Club-Logo aufgedruckt ist sowie zwei dunkle Trüffel, die mit Goldstaub bepudert sind. Der transparente Deckel bringt das Ganze entsprechend zur Geltung. Dazu gibt es noch eine zweite Sorte mit der ersten Club-Abfüllung, einem ebenfalls 10jährigen Islay Heavily Peated aus einer nicht genannten Brennerei. Torf und Schokolade? Aber ja, das geht wunderbar!
Weitere Infos über die Club-Abfüllung und die Whisky-Pralinen bekommt Ihr auf der Website von malt’n'more unter dem Menüpunkt Club-Shop. Der Aultmore kostet 54 € (Mitglieder 49 €), die Pralinen pro Sorte im 4er-Pack 6 € (Mitglieder 4 €).
08. März 2009
Seit Langem rege ich mich darüber auf, dass es in meiner Heimatstadt Karlsruhe keinen gescheiten Whisky-Shop gibt. Wir haben die Spirituosenabteilung von Karstadt, den Celtic Connection und eine Vom-Fass-Filiale. Das wars dann im Großen und Ganzen und nichts davon bietet eine wirklich akzeptable Auswahl oder ist einfach viel zu teuer. Und dann entdecke ich aus Zufall Tabak Heck in Mühlburg, nur ein paar Straßenbahnhaltestellen von mir entfernt.
Was hat das nun mit Euch zu tun, die ihr in ganz Deutschland verstreut seid und mein Blog lest? Ganz einfach, Tabak Heck ist Teil der Einkaufsgemeinschaft Genuss Company, der viele Geschäfte in ganz Deutschland angeschlossen sind. Neben diversen anderen Angeboten wie eben Rauchwaren, Espresso und anderen Spirituosen wie Rum, Cognac, Calvados und Grappa gibt es auch The World of Single Malt, deren Auswahl in Zusammenarbeit mit Prof. Walter Schobert getroffen wird. Das Ganze ist zielgruppengerecht aufgeteilt in „die Zarten“ bis „die Rauchigen“ und enthält einen guten Querschnitt durch die schottischen Malts, unter anderem auch ungewöhnlichere Abfüllungen wie den Aberlour A’bunadh oder den Smokehead. Unter „The Scottish Bravehearts“ finden sich sogar Limited Edition Bottlings von Douglas Laing. Das Ganze wird ergänzt durch schottisches Quellwasser und Bücher und CDs von Walter Schobert.
Zugegeben, die Preise sind auch nicht von schlechten Eltern. Aber wenn die anderen Geschäfte ähnlich gut gemacht sind, macht ein Besuch Spaß und es läßt sich das eine oder andere Geschenk in letzter Minute finden.
Der Menüpunkt „Standorte“ bietet euch eine Deutschlandkarte kombiniert mit einer PLZ-Suche, um Geschäfte in eurer Nähe zu finden. Auf geht’s, noch zweieinhalb Arbeitstage Zeit für letzte Weihnachtseinkäufe!
21. Dezember 2008
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