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Balblair ist eine der Destillerien, die in der Masse der guten Single Malts ein wenig untergehen. Lange Jahre lag das an den Abfüllungen selbst und dem nicht vorhandenen Marketing. Vor einigen Jahren hatte sich Balblair dann einen Ruck gegeben und quasi einen Neustart hingelegt. Nicht nur das Produktdesign und das Marketing wurden völlig umgestellt, man bringt seither auch nur noch Jahrgangsabfüllungen auf den Markt und befindet sich damit nur noch in recht exklusiver Gesellschaft von Glenrothes.
Nun wurde nicht nur das Flaschendesign erneut modernisiert, sondern mit dem Jahrgang 2010 auch eine neue Abfüllung auf den Markt geworfen, die einen neuen Standard bei Balblair einläutet: Abgefüllt mit nun 46%, ohne Kältefilterung und ungefärbt. Na also, geht doch! Der Balblair 2001 ist ausschließlich in Fässern aus Amerikanischer Weißeiche gereift und bringt damit den unverfälschten Destilleriecharakter mit sich: Ananas, Birne und Citrus mit Vanille und exotischen Gewürzen. Süß und fruchtig mit sanftem Abgang.
Gleichzeitig wurde auch in der alten Malzscheune ein neues Besucherzentrum eingeweiht, das Tastings und Audiovisuelle Präsentationen erlaubt. Einen kleinen Shop gibt es nun ebenfalls, in dem man sich eine exklusive Flasche direkt aus dem Fass abfüllen kann. Auf in die Highlands!
Balblair ist eine der Destillerien, die in der Masse der guten Single Malts ein wenig untergehen. Lange Jahre lag das an den Abfüllungen selbst und dem nicht vorhandenen Marketing. Vor einigen Jahren hatte sich Balblair dann einen Ruck gegeben und quasi einen Neustart hingelegt. Nicht nur das Produktdesign und das Marketing wurden völlig umgestellt, man bringt seither auch nur noch Jahrgangsabfüllungen auf den Markt und befindet sich damit nur noch in recht exklusiver Gesellschaft von Glenrothes. Nun wurde nicht nur das Flaschendesign erneut modernisiert, sondern mit dem Jahrgang 2010 auch eine neue Abfüllung auf den Markt geworfen, die einen neuen Standard bei Balblair einläutet: Abgefüllt mit nun 46%, ohne Kältefilterung und ungefärbt. Na also, geht doch! Der Balblair 2001 ist ausschließlich in Fässern aus Amerikanischer Weißeiche gereift und bringt damit den unverfälschten Destilleriecharakter mit sich: Ananas, Birne und Citrus mit Vanille und exotischen Gewürzen. Süß und fruchtig mit sanftem Abgang. Gleichzeitig wurde auch in der alten Malzscheune ein neues Besucherzentrum eingeweiht, das Tastings und Audiovisuelle Präsentationen erlaubt. Einen kleinen Shop gibt es nun ebenfalls, in dem man sich eine exklusive Flasche direkt aus dem Fass abfüllen kann. Auf in die Highlands!
16. November 2011
McKay Flooring Ltd sind im Vereinigten Königreich ein bekannter Spezialist für Bodenbeläge aus Holz mit Büros in London und Glasgow. In Schottland werden jedes Jahr unzählige Fässer nach teilweise mehrfachem Gebrauch zur Lagerung von Whisky ausgemustert, da liegt die Idee natürlich nahe, sie weiterer Verwendung zu dekorativen Zwecken zuzuführen. Neben Blumenkübeln, Stühlen, Barhockern und Holzchips zum Grillen gibt es sie nun auch als umweltfreundlichen Bodenbelag.
Wer also zumindest in seinen eigenen vier Wänden auf Schritt und Tritt von seinem Hobby begleitet werden möchte, der schaue mal im Online-Shop von McKay Flooring nach den Preisen … da machen die Versandkosten nach Europa den Kohl dann auch nicht mehr fett.
McKay Flooring Ltd sind im Vereinigten Königreich ein bekannter Spezialist für Bodenbeläge aus Holz mit Büros in London und Glasgow. In Schottland werden jedes Jahr unzählige Fässer nach teilweise mehrfachem Gebrauch zur Lagerung von Whisky ausgemustert, da liegt die Idee natürlich nahe, sie weiterer Verwendung zu dekorativen Zwecken zuzuführen. Neben Blumenkübeln, Stühlen, Barhockern und Holzchips zum Grillen gibt es sie nun auch als umweltfreundlichen Bodenbelag.
Wer also zumindest in seinen eigenen vier Wänden auf Schritt und Tritt von seinem Hobby begleitet werden möchte, der schaue mal im Online-Shop von McKay Flooring nach den Preisen … da machen die Versandkosten nach Europa den Kohl dann auch nicht mehr fett.
10. Juli 2011
Hagen (lwl). In den kommenden zwei Wochen herrscht Hochbetrieb in der Obstbrennerei im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes (LWL). Es wird echter Malt Whisky hergestellt.
Normalerweise denkt man an Schottland, wenn von Malt-Whisky die Rede ist. Aber die Destillerie Habbel aus Sprockhövel, die die Obstbrennerei Im Freilichtmuseum betreibt, brennt in diesem Jahr zum zweiten Mal echten westfälischen Malt-Whisky.
13.000Liter Maische wurden in der Schwelmer Brauerei aus Malz, 35% Bamberger Rauchmalz, Wasser und Hefe angesetzt und vorbereitet. Jetzt wird der Sud in den kommenden zwei Wochen, bis etwa Mitte Juli in der historischen Obstbrennerei destilliert. Heraus kommen dabei etwa 1300 Liter 80-prozentiger Alkohol, der später in 2600 Flaschen Whisky abgefüllt wird.
Dazu braucht es aber einige Jahre, denn nachdem der 80-prozentige Alkohol destilliert wurde wird er für mindestens drei Jahre in Limousineichenfässern gelagert. Dann werden die ersten Flaschen abgefüllt. Der weitaus größere Teil des edlen Getränkes bleibt dann nochmals neun Jahre eingelagert, um dann als 12 Jahre alter Whisky zu voller Reife und bestem Aroma zu gelangen.
Für alle interessierten Besucher besteht die Gelegenheit, an allen Wochentagen bis etwa Mitte Juli den Destillationsprozess zu beobachten und sich fachkundig mit der Destillateurin zu unterhalten.
Das LWL-Freilichtmuseum Hagen öffnet morgens um 9 Uhr.
Pressekontakt: Uta Wenning-Kuschel, Tel.: 02331 7807-113
Hagen (lwl). In den kommenden zwei Wochen herrscht Hochbetrieb in der Obstbrennerei im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes (LWL). Es wird echter Malt Whisky hergestellt. Normalerweise denkt man an Schottland, wenn von Malt-Whisky die Rede ist. Aber die Destillerie Habbel aus Sprockhövel, die die Obstbrennerei Im Freilichtmuseum betreibt, brennt in diesem Jahr zum zweiten Mal echten westfälischen Malt-Whisky. 13.000Liter Maische wurden in der Schwelmer Brauerei aus Malz, 35% Bamberger Rauchmalz, Wasser und Hefe angesetzt und vorbereitet. Jetzt wird der Sud in den kommenden zwei Wochen, bis etwa Mitte Juli in der historischen Obstbrennerei destilliert. Heraus kommen dabei etwa 1300 Liter 80-prozentiger Alkohol, der später in 2600 Flaschen Whisky abgefüllt wird. Dazu braucht es aber einige Jahre, denn nachdem der 80-prozentige Alkohol destilliert wurde wird er für mindestens drei Jahre in Limousineichenfässern gelagert. Dann werden die ersten Flaschen abgefüllt. Der weitaus größere Teil des edlen Getränkes bleibt dann nochmals neun Jahre eingelagert, um dann als 12 Jahre alter Whisky zu voller Reife und bestem Aroma zu gelangen. Für alle interessierten Besucher besteht die Gelegenheit, an allen Wochentagen bis etwa Mitte Juli den Destillationsprozess zu beobachten und sich fachkundig mit der Destillateurin zu unterhalten. Das LWL-Freilichtmuseum Hagen öffnet morgens um 9 Uhr. Pressekontakt: Uta Wenning-Kuschel, Tel.: 02331 7807-113
06. Juli 2011
Wie bei vielen Leuten war auch bei mir Glenfiddich der erste Single Malt Whisky, den ich in meinem Leben probiert hatte. In den 1960er Jahren hatte die Familie Grant, die das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1986/87 besitzt, mit der weltweiten Vermarktung ihres Single Malts begonnen. Damit waren Sie von Anfang an ganz vorne dabei und haben nicht nur den Boden für Single Malts geebnet, sondern auch den Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt – Glenfiddich ist nach wie vor der meistverkaufteste Single Malt Scotch Whisky im UK und in der Welt.
Trotzdem genießt er unter Whiskykennern (oder denen, die sich dafür halten) einen eher zweifelhaften Ruf. Schuld daran ist unter anderem, dass er lange Jahre zwar mit seiner charakteristischen dreieckigen grünen Glasflasche überall präsent war, aber ohne Altersangabe und damit eher jung verkauft wurde, um den wachsenden Verkaufszahlen nachkommen zu können. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Standardabfüllung mit mindestens 12 Jahren in die Flasche kommt.
Inzwischen gehört Glenfiddich zu den Brennereien mit dem größten Standardsortiment. Neben den klassischen Altersstufen 12, 15, 18 und 21 Jahre gibt es auch noch wesentlich ältere mit 30 und 40 Jahren, seit 2009 sogar einen 50jährigen. Dazu unzählige Vintage Reserve genannte limitierte Jahrgänge aus Einzelfässern. Das alles übrigens zu vergleichweise fairen Preisen – günstiger als bei Glenfiddich kommt man an einen 30jährigen Whisky kaum!
Anstatt sich auf den Lorbeeren auszuruhen hatte Glenfiddich im letzten Jahr eine interessante Werbeaktion gestartet. Unter dem Titel Glenfiddich Master of Malt konnten sich Whiskybegeisterte bei einer aufwendig gestalteten Website anmelden und dort einen in sechs Kapitel unterteilten Lehrgang absolvieren. Nach jedem vollständig durchgearbeiteten Kapitel wurde man per E-Mail zum nächsten eingeladen. Am Ende stand dann eine theoretische Prüfung, bei der das Gelernte per Multiple Choice abgefragt wurde.
Wer die Prüfung bestanden hatte, der bekam ein paar Wochen später per Post ein Tasting-Seit mit vier Blind-Samples des Glenfiddich 12, 15, und 18 Jahre sowie der 15jährigen Distillery Edition. Die Zuordnung fand ich eigentlich relativ einfach, da sich die Abfüllungen doch ziemlich stark unterscheiden. Allerdings trinke ich nun auch schon seit über 15 Jahren Whisky und mache viele Tastings (auch blind), da sind die Geschmacksnerven etwas besser trainiert als bei manch anderen
Wie dem auch sei, wer an der praktischen Prüfung gescheitert ist, der muss sich nicht ärgern – als Trostpreis gibt es nämlich das offizielle Glenfiddich AromaKit! Die Gewinner bekommen dagegen „nur“ eine schöne Urkunde (siehe oben). Aber die macht auch was her, oder?
Wie bei vielen Leuten war auch bei mir Glenfiddich der erste Single Malt Whisky, den ich in meinem Leben probiert hatte. In den 1960er Jahren hatte die Familie Grant, die das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1986/87 besitzt, mit der weltweiten Vermarktung ihres Single Malts begonnen. Damit waren Sie von Anfang an ganz vorne dabei und haben nicht nur den Boden für Single Malts geebnet, sondern auch den Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt – Glenfiddich ist nach wie vor der meistverkaufteste Single Malt Scotch Whisky im UK und in der Welt.
Trotzdem genießt er unter Whiskykennern (oder denen, die sich dafür halten) einen eher zweifelhaften Ruf. Schuld daran ist unter anderem, dass er lange Jahre zwar mit seiner charakteristischen dreieckigen grünen Glasflasche überall präsent war, aber ohne Altersangabe und damit eher jung verkauft wurde, um den wachsenden Verkaufszahlen nachkommen zu können. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Standardabfüllung mit mindestens 12 Jahren in die Flasche kommt.
Inzwischen gehört Glenfiddich zu den Brennereien mit dem größten Standardsortiment. Neben den klassischen Altersstufen 12, 15, 18 und 21 Jahre gibt es auch noch wesentlich ältere mit 30 und 40 Jahren, seit 2009 sogar einen 50jährigen. Dazu unzählige Vintage Reserve genannte limitierte Jahrgänge aus Einzelfässern. Das alles übrigens zu vergleichweise fairen Preisen – günstiger als bei Glenfiddich kommt man an einen 30jährigen Whisky kaum!
Anstatt sich auf den Lorbeeren auszuruhen hatte Glenfiddich im letzten Jahr eine interessante Werbeaktion gestartet. Unter dem Titel Glenfiddich Master of Malt konnten sich Whiskybegeisterte bei einer aufwendig gestalteten Website anmelden und dort einen in sechs Kapitel unterteilten Lehrgang absolvieren. Nach jedem vollständig durchgearbeiteten Kapitel wurde man per E-Mail zum nächsten eingeladen. Am Ende stand dann eine theoretische Prüfung, bei der das Gelernte per Multiple Choice abgefragt wurde.
Wer die Prüfung bestanden hatte, der bekam ein paar Wochen später per Post ein Tasting-Seit mit vier Blind-Samples des Glenfiddich 12, 15, und 18 Jahre sowie der 15jährigen Distillery Edition. Die Zuordnung fand ich eigentlich relativ einfach, da sich die Abfüllungen doch ziemlich stark unterscheiden. Allerdings trinke ich nun auch schon seit über 15 Jahren Whisky und mache viele Tastings (auch blind), da sind die Geschmacksnerven etwas besser trainiert als bei manch anderen ;)
Wie dem auch sei, wer an der praktischen Prüfung gescheitert ist, der muss sich nicht ärgern – als Trostpreis gibt es nämlich das offizielle Glenfiddich AromaKit! Die Gewinner bekommen dagegen „nur“ eine schöne Urkunde (siehe oben). Aber die macht auch was her, oder? :)
19. Juni 2011
Ick globe, ick hör nich recht? Cidre aus Berlin? Und was zum Teufel macht der bei uns in Karlsruhe? Mein Vater war beim Einkaufen zufällig über das Zeugs gestolpert und hatte mir zwei Flaschen mitgebracht. Eine Recherche im Internet ergab dann, dass die OBC-Cidre GbR bei der IHK Karlsruhe gemeldet ist und Ihren Cidre bundesweit verkauft, mit einem Schwerpunkt in Karlsruhe. Sachen gibts.
Als alter Cidre- und Cider-Fan musste ich natürlich gleich probieren und was soll ich sagen, der Original Berliner Cidre schmeckt ausgesprochen gut! Erhältlich sind zwei Geschmacksrichtungen:
Original Berliner Cidre Strong mit 5,0%
Ein endvergorener Cidre mit herbem Geschmack, kommt etwa in Richtung Strongbow raus. Perfekter Durstlöscher für den Sommer und Alternative zum Bier.
Original Berliner Cidre Classic mit 3,0%
Teilvergorener Cidre mit süßem, lieblichen Geschmack. Er kommt einem Magners (der noch fruchtiger und vor allem so schön rosa ist) recht nahe und ist daher mein eindeutiger Favorit. Der perfekte Ersatz für die lasche Apfelschorle oder Biermixgetränke.
Beide Sorten sind aus 100% Apfel und ohne Zuckerzusatz. Die Liste der bundesweiten Getränkehändler findet Ihr auf der Website.
Ick globe, ick hör nich recht? Cidre aus Berlin? Und was zum Teufel macht der bei uns in Karlsruhe? Mein Vater war beim Einkaufen zufällig über das Zeugs gestolpert und hatte mir zwei Flaschen mitgebracht. Eine Recherche im Internet ergab dann, dass die OBC-Cidre GbR bei der IHK Karlsruhe gemeldet ist und Ihren Cidre bundesweit verkauft, mit einem Schwerpunkt in Karlsruhe. Sachen gibts.
Als alter Cidre- und Cider-Fan musste ich natürlich gleich probieren und was soll ich sagen, der Original Berliner Cidre schmeckt ausgesprochen gut! Erhältlich sind zwei Geschmacksrichtungen:
Original Berliner Cidre Strong mit 5,0%
Ein endvergorener Cidre mit herbem Geschmack, kommt etwa in Richtung Strongbow raus. Perfekter Durstlöscher für den Sommer und Alternative zum Bier.
Original Berliner Cidre Classic mit 3,0%
Teilvergorener Cidre mit süßem, lieblichen Geschmack. Er kommt einem Magners (der noch fruchtiger und vor allem so schön rosa ist) recht nahe und ist daher mein eindeutiger Favorit. Der perfekte Ersatz für die lasche Apfelschorle oder Biermixgetränke.
Beide Sorten sind aus 100% Apfel und ohne Zuckerzusatz. Die Liste der bundesweiten Getränkehändler findet Ihr auf der Website.
12. Juni 2011
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