Posts gespeichert unter 'News'
Ab dem heutigen Montag, den 06. Juni 2011, gibt es mal wieder einen Speyside Single Malt Scotch Whisky bei LIDL:
„Dieser feine Single Malt Whisky stammt aus der Region Speyside, in der nur feinste Zutaten und traditionelle Methoden zum Einsatz kommen. Der 18 Jahre lange Ausbau in amerikanischen Eichenfässern macht diesen exquisiten Whisky besonders mild.“ (Quelle: lidl.de)
Nun ja, die „feinsten Zutaten“ sind gesetzlich festgelegt und kommen nicht nur in der Speyside zum Einsatz, ebenso die amerikanischen Eichenfässer (genauer: wiederverwendete Fässer, in denen vorher Bourbon reifte), aber lassen wir der Marketingabteilung ihren Spaß. Falls der Inhalt der Selbe ist wie bei den letzten Malen (und das ist bei Discounterware keinesfalls sicher), dann bewegt er sich geschmacklich ungefähr auf dem Niveaus des jüngeren Ben Bracken: Durchaus trinkbar, aber nichts Weltbewegendes.
Ab dem heutigen Montag, den 06. Juni 2011, gibt es mal wieder einen Speyside Single Malt Scotch Whisky bei LIDL:
„Dieser feine Single Malt Whisky stammt aus der Region Speyside, in der nur feinste Zutaten und traditionelle Methoden zum Einsatz kommen. Der 18 Jahre lange Ausbau in amerikanischen Eichenfässern macht diesen exquisiten Whisky besonders mild.“ (Quelle: lidl.de)
Nun ja, die „feinsten Zutaten“ sind gesetzlich festgelegt und kommen nicht nur in der Speyside zum Einsatz, ebenso die amerikanischen Eichenfässer (genauer: wiederverwendete Fässer, in denen vorher Bourbon reifte), aber lassen wir der Marketingabteilung ihren Spaß. Falls der Inhalt der Selbe ist wie bei den letzten Malen (und das ist bei Discounterware keinesfalls sicher), dann bewegt er sich geschmacklich ungefähr auf dem Niveaus des jüngeren Ben Bracken: Durchaus trinkbar, aber nichts Weltbewegendes.
06. Juni 2011
Islay ist mal wieder in aller Munde, und das wortwörtlich. Das Islay Festival 2011 war noch nicht ganz vorüber, da erschien am letzten Mittwoch der neue Ardbeg Alligator. Zunächst nur für Mitglieder des Ardbeg Committee und begrenzt auf je zwei Flaschen, brachte die Neuvorstellung den Shop wieder mal an seine Grenzen. Dabei gibt es dieses Mal sogar einen eigenen Shop für Deutschland, damit Bestellung und Versand schneller funktionieren. Da die Bestellbestätigung einen Tag später immer noch nicht da ist habe ich ja so meine Zweifel … aber das ist eigentlich auch gar nicht das Thema:
Nach knapp zwei Jahren und für das Islay Festival damit eindeutig zu spät erschien diese Woche die fünfte Auflage von Armin’s Little Islay Guide. Wie schon in den Ausgaben zuvor hat Armin Grewe, Autor des bekannten Islay Blog, in dem 43-seitigen PDF alle wichtigen Daten über Islay gesammelt: Wie man hinkommt, was man dort machen und anschauen kann, wo man übernachten kann, etc. Das alles jeweils ergänzt um Ansprechparter, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Öffnungszeiten. Für Islay-Reisende (und die soll es auch außerhalb der Festivalsaison geben) absolut unverzichtbar und außerdem kostenlos!
See you later, Islaygator!
Islay ist mal wieder in aller Munde, und das wortwörtlich. Das Islay Festival 2011 war noch nicht ganz vorüber, da erschien am letzten Mittwoch der neue Ardbeg Alligator. Zunächst nur für Mitglieder des Ardbeg Committee und begrenzt auf je zwei Flaschen, brachte die Neuvorstellung den Shop wieder mal an seine Grenzen. Dabei gibt es dieses Mal sogar einen eigenen Shop für Deutschland, damit Bestellung und Versand schneller funktionieren. Da die Bestellbestätigung einen Tag später immer noch nicht da ist habe ich ja so meine Zweifel … aber das ist eigentlich auch gar nicht das Thema:
Nach knapp zwei Jahren und für das Islay Festival damit eindeutig zu spät erschien diese Woche die fünfte Auflage von Armin’s Little Islay Guide. Wie schon in den Ausgaben zuvor hat Armin Grewe, Autor des bekannten Islay Blog, in dem 43-seitigen PDF alle wichtigen Daten über Islay gesammelt: Wie man hinkommt, was man dort machen und anschauen kann, wo man übernachten kann, etc. Das alles jeweils ergänzt um Ansprechparter, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Öffnungszeiten. Für Islay-Reisende (und die soll es auch außerhalb der Festivalsaison geben) absolut unverzichtbar und außerdem kostenlos!
See you later, Islaygator!
05. Juni 2011
Im Jahr 2009 betrat mit Malts of Scotland aus Paderborn ein neuer unabhängiger Abfüller die Whisky-Szene. Da Inhaber Thomas Ewers bereits vorher im Fasshandel aktiv war lag es natürlich nahe, die Schätze auch unter eigenem Label abzufüllen. Mit 11 Abfüllungen startete die Reihe, inzwischen sind es über 60. Der Fasshandel ist weiterhin ein Teil des Angebots, unter anderem in Form der Range „Clubs“, bei der für Whisky-Clubs Fässer ausgewählt und mit Logo und Namen des Clubs abgefüllt werden.
Neu ist die Reihe Amazing Casks, die sich absoluten Spitzenabfüllungen widmet. Neben Thomas Evers ist an deren Auswahl auch Luc Timmermans, Gründer des belgischen Abfüllers Thosop, beteiligt (dessen Abfüllungen ebenfalls über Malts of Scotland erhältlich sind). Ohne Rücksicht auf Namen und Alter wird einzig nach Qualität ausgewählt. In unregelmäßigen Abständen soll es dabei maximal zwei Abfüllungen pro Jahr geben.
Gestartet ist die Reihe mit einem Bowmore von 1995 aus einem Bourbon Barrel mit der Nummer 177, den ich auf der Aquavitae in Essen probieren konnte:
Auge: Leicht trübes Gold.
Nase: Sehr würzig, leicht säuerlich, helle Frucht (Stachelbeeren?), Zimt, Vanille, Bratapfel.
Mund: Prickelnd und leicht salzig, Beeren, leichter Torf, wird sehr würzig und warm.
Hals: Zurückhaltender Torf mit Gummibeeren aus echtem Fruchtsaft und viel Süße. Mittellang.
Fazit: Ein sehr schönes Fass, das Anklänge an die alten Bowmores aus den 60ern weckt.
Ein viel versprechender Auftakt. Der Preis für den Bowmore 1995 liegt bei rund 90 €. Probieren konnte ich übrigens auch den Deanston 1977 von Thosop, der zu meinen Favoriten auf der Messe gehört hat. Leider mit rund 150 € nicht ganz billig, wenn es auch sicherlich wert.
Bezugsquellen findet Ihr auf der Website von Malts of Scotland.
Im Jahr 2009 betrat mit Malts of Scotland aus Paderborn ein neuer unabhängiger Abfüller die Whisky-Szene. Da Inhaber Thomas Ewers bereits vorher im Fasshandel aktiv war lag es natürlich nahe, die Schätze auch unter eigenem Label abzufüllen. Mit 11 Abfüllungen startete die Reihe, inzwischen sind es über 60. Der Fasshandel ist weiterhin ein Teil des Angebots, unter anderem in Form der Range „Clubs“, bei der für Whisky-Clubs Fässer ausgewählt und mit Logo und Namen des Clubs abgefüllt werden. Neu ist die Reihe Amazing Casks, die sich absoluten Spitzenabfüllungen widmet. Neben Thomas Evers ist an deren Auswahl auch Luc Timmermans, Gründer des belgischen Abfüllers Thosop, beteiligt (dessen Abfüllungen ebenfalls über Malts of Scotland erhältlich sind). Ohne Rücksicht auf Namen und Alter wird einzig nach Qualität ausgewählt. In unregelmäßigen Abständen soll es dabei maximal zwei Abfüllungen pro Jahr geben. Gestartet ist die Reihe mit einem Bowmore von 1995 aus einem Bourbon Barrel mit der Nummer 177, den ich auf der Aquavitae in Essen probieren konnte: Auge: Leicht trübes Gold.
Nase: Sehr würzig, leicht säuerlich, helle Frucht (Stachelbeeren?), Zimt, Vanille, Bratapfel.
Mund: Prickelnd und leicht salzig, Beeren, leichter Torf, wird sehr würzig und warm.
Hals: Zurückhaltender Torf mit Gummibeeren aus echtem Fruchtsaft und viel Süße. Mittellang.
Fazit: Ein sehr schönes Fass, das Anklänge an die alten Bowmores aus den 60ern weckt. Ein viel versprechender Auftakt. Der Preis für den Bowmore 1995 liegt bei rund 90 €. Probieren konnte ich übrigens auch den Deanston 1977 von Thosop, der zu meinen Favoriten auf der Messe gehört hat. Leider mit rund 150 € nicht ganz billig, wenn es auch sicherlich wert. Bezugsquellen findet Ihr auf der Website von Malts of Scotland.
09. Januar 2011
Seite 3 von 12«12345678910...»12