Posts gespeichert unter 'Tastings & Seminare'

Aller guten Dinge sind drei: Whisky-Dinner in Ettlingen und Karlsruhe

Da Karlsruhe und Umgebung sonst eher Niemandsland in Sachen Whisky-Veranstaltungen sind, möchte ich heute einmal auf drei interessante Events in nächster Zeit hinweisen:

Logo Culinarium EttlingenDen Anfang macht für Schnellentschlossene am kommenden Mittwoch den 14. Oktober 2009 das Culinarium in Ettlingen mit einer Whisky-Weltreise. Thomas Ide von The Whisky Chamber präsentiert in einer Blindverkostung Whiskies aus verschiedenen Ländern. Erst am Ende des Abends wird er die jeweilige Herkunft verraten. Kulinarisch begleitet wird das Ganze durch Spezialitäten aus den entsprechenden Ländern, wie eine Pumpkin-Soup, Sushi, ein indisches Gemüscurry, neuseeländisches Lamm, irische Pies und eine Dessertvariation aus Schottland, welche in einer Pause serviert werden. Beginn ist um 19 Uhr, die Kosten liegen bei 59 € pro Person. Reservierung unter Telefon 07243 766486.

Hotel-Restaurant Erbprinz in EttlingenAm Donnerstag den 5. November 2009 findet im Hotel-Restaurant Erbprinz in Ettlingen ein Whisky Talk & Dinner mit Christian Rosenberg statt, Herausgeber des Whisky-Botschafter und Veranstalter der InterWhisky. Zu einem schottischen 4-Gang Menü gibt es sechs korrespondierende Single Malt Whiskies. Interessante Vorträge des Whiskybotschafters runden den Abend ab. Preis pro Person inklusive Aperitif  79 €. Reservierung unter Telefon 07243 3220.

Impressionen vom Highland Dinner im famila Weinkontor Pforzheim am 6. März 2009 (c) myfamila.deAm 11. Dezember 2009 veranstaltet schließlich das famila Weinkontor in Karlsruhe ein Highland Dinner mit Schottischen Spezialitäten und erlesenen Single Malts für 35 €. Über die Details schweigt sich die Website leider aus, bitte unter Telefon 0721 1518-120 erfragen und anmelden.

Übrigens: Am nächsten Freitag den 16. Oktober ist ab 19:30 Uhr wieder Mannheimer Whiskystammtisch in der Algonquin Bar, die inzwischen über 400 (offene!) Flaschen Whisky anbietet. Einfach reinschauen!




12. Oktober 2009

Algonquin Bar: 1. Geburtstag des Mannheimer Whiskystammtischs am 17.07.2009

Ein Gastbeitrag von Dirk Otte, Organisator des Mannheimer Whiskystammtischs:

Am 17.07.2009 feiern wir den ersten Geburtstag des Mannheimer Whiskystammtisches.

Um diesen denkwürdigen Tag angemessen zu begehen, treffen sich Einige von uns bereits ab 19:00 Uhr im Restaurant Shahrayar im Hotel Wartburg Mannheim und werden uns der orientalischen Küche hingeben. Im Anschluss werden wir uns in der Algonquinbar mit ein paar Drams den restlichen Abend versüssen. Ich bitte jeden von Euch, der zum Essen kommen will, um eine kurze Rückinfo per Mail bis zum 12.07., damit wir dort einen entsprechend grossen Tisch bestellen können.

Die Bar, links Barkeeper MikeWer keine Lust hat, zum Essen ins Restaurant zu kommen, kann sich natürlich auch wie gewohnt ab 19:30 Uhr gleich direkt in der Algonquin Bar einfinden, um dem Barkeeper Mike dabei behilflich sein, noch mehr Luft in die Flaschen zu bekommen. Beim Flaschenbestand hat sich wieder einiges getan: Für die Torffreunde einen Classic of Islay 12y von Jack Wiebers, für die Sherryfreunde den neuen GlenDronach 15y aus first-fill Oloroso Fässern und für alle Liebhaber der Hype Destille Ardbeg findet sich eine Flasche 1993er, auch aus einem first-fill Sherry Fass.

Organisator Dirk OtteIm Herbst wollen wir wieder gemeinsam eine Whiskymesse besuchen. Anstatt der grossen Interwhisky in Frankfurt haben wir uns dieses Mal für die kleinere Whiskymesse Rüsselsheim entschieden. Diese wird dieses Jahr zum ersten Mal organisiert und findet am 26. und 27.09. statt. An alle Interessierten deshalb die Bitte, sich dieses Wochenende schon einmal im Kalender anzukreuzen. Die Details zum Termin, Anreise etc. besprechen wir beim nächsten Stammtisch.

Ich habe beim letzten Stammtisch die Teilung einer Flasche vom Laphroaig Feis Ile 2009 angeboten. Leider habe ich dieses Jahr Pech, und stehe bei Laphi wohl ganz hinten auf der Mail Liste, ich warte zur Zeit immer noch auf meine Flaschen …. Deshalb bitte ich schon mal jetzt um Verständnis, falls ich die Samples am 17.07. nicht mit dabei haben sollte.

Interessenten verweise ich auch gerne auf meinen Rückblick vom 1. Mannheimer Whiskystammtisch am 18.07.2008. Ich habe den Stammtisch nun schon mehrfach besucht und werde natürlich auch beim Jubiläum anwesend sein. Ich würde mich freuen, den einen oder die andere Leser/in meines Blogs dort begrüßen zu dürfen.




12. Juli 2009

Highlander unter sich: Vasco da Gama Whisky Cigar

„Schotte zu sein hat den ganzen Unterschied in meinem Leben ausgemacht“, sagte Sean Connery bei der Präsentation seiner Autobiografie Mein Schottland im August in Edinburgh. Connery ist einer der ganz großen Sympathieträger für das einstmals eigenständige keltische Königreich – neben den Highland Games, den Dudelsackspielern und natürlich dem berühmten Whisky.

Logo Vasco da Gama Whisky CigarGenau diesem Whisky hat sich jetzt Vasco da Gama angenommen, eine der erfolgreichsten und bekanntesten Cigarenmarken Europas, angenommen. Die Vasco da Gama Whisky Cigar ist die einzige Cigarre der Welt, die während ihrer Lagerung 12 Jahre alten Glenfarclas Single Highland Malt Whisky atmet. Es handelt sich also um eine sanfte Aromatisierung, die nicht aufgesprüht wird, sondern bei der die Blätter langsam den „Angels Share“ des Whisky in sich aufnehmen.

Beste Tabake aus Sumatra und Java, Blatt für Blatt handgepflückt, umschlossen von einem der Sumatra Deckblätter, verbinden sich mit dem edlen Aroma des schottischen Whiskys. Der Glenfarclas erreicht sein mildes, sherrytöniges Aroma durch die Reifung in seltenen Sherryfässern. Seine würzige Süße verbindet sich zu einer überaus eleganten Aromenvielfalt mit den feinen Blättern der Vasco da Gama Premium-Cigarre.

Vasco da Gama Whisky CigarKann man das Vergnügen an der neuen Vasco da Gama Whisky Cigar steigern? Ja. Mit einem Glas Glenfarclas Single Highland Malt Scotch Whisky. Dabei sei der Hinweis gestattet, dass es aktuell eine Exklusive Abfüllung des Glenfarclas Vintage 1997 für Deutschland gibt.

Die Vasco da Gama Whisky Cigar ist, einzeln aromaversiegelt, im Fachhandel erhältlich. Im Online-Shop von CigarMaxx kostet die 20er-Kiste 57,60 € (Stückpreis 3,60 €).

Weitere Hinweise zur Entstehung dieser Zigarre findet Ihr im auch sonst sehr lesenswerten Themenheft Schottland der Arnold André GmbH & Co. KG, von der auch Teile dieses Textes sowie die verwendeten Bilder stammen.

Und falls Ihr aus der Nähe von Karlsruhe kommt, dann könnt Ihr am Freitag den 26.06.2009 von 15-19 Uhr sowohl die Zigarren als auch den Glenfarclas (den 12er, nicht den Vintage) bei Tabak Heck in Mühlburg testen :-)

Quelle: mer / Arnold André GmbH & Co. KG

Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: In meinem Whiskyfanshop findet Ihr seit einiger Zeit auch Zigarren-Zubehör und Humidore!




14. Juni 2009

Rückblick: Irish-Whiskey-Tasting in Hetzbach

Vorletztes Wochenende, am 21. März 2009, hatte ich an einem Irish-Whiskey-Tasting im Odenwald teilgenommen.  Organisiert wurde das Ganze von Iris und Ralf Gräber, Inhaber des TasteWhiskeyShop, einem der Top50-Whiskyhändler in Deutschland. Das „e“ in ihrem Namen ist volle Absicht und zeigt schon, dass wir es mit ausgewiesenen Irland-Experten zu tun haben. Gastgeber waren Marcus Friedrich und seine Lebensgefährtin Ute, die den alten Hetzbacher Bahnhof gekauft und ausgebaut haben. Die alte Bahnhofsstube samt Bullerofen (es war draußen noch ziemlich frisch) war denn auch der richtige Platz zum Genießen der Köstlichkeiten:

Cooley-Range in Hetzbach (c) cooleywhiskey.com

Thema des Abends war nicht einfach nur Irland, sondern ganz konkret die Produkte von Cooley, der einzigen unabhängigen irischen Brennerei. Deren Stills erzeugen nicht nur eine, sondern gleich eine ganze Reihe von interessanten und höchst unterschiedlichen Abfüllungen – im Gegensatz zu anderem irischen Whiskey übrigens nur zweimal gebrannt!

Inishowen Irish Whiskey (o.A., 40%)
Den Anfang macht ein Blend, und was für einer. Für gerade mal 20 € bekommt man einen süßen, wunderbar fruchtigen (Brombeere) und würzigen (Zimt/Nelken) Stoff mit leichtem Torf im Hintergrund – denn er enthält eine bunte Mischung aller Cooley-Abfüllungen, darunter auch den Connemara Peated. Wow.

Locke’s Irish Single Malt (8yo, 40%)
Danach gleicht das Gegenstück. Ein junger Wilder? Eher ein junger Halbstarker mit zu viel Deo, viel zu süß und parfümiert, wie verwässerte Rucola Kräuterzucker. Zudem mit 28 € schon deutlich teurer.

Greenore Single Grain Irish Whiskey (8yo, 40%)
Ein junger Grain? Das Teufelszeug, mit dem die guten Malts zu Blends verwässert werden? Die Iren scheinen was besser zu machen, denn der Greenore ist durchaus trinkbar. Wie Bourbon wird er aus Mais destilliert und ist entsprechend süß und vanillig, mit einem irgendwie indisch anmutenden Gewürzcocktail und Holz hinterlegt. Leiche Bitternote und sehr eigen, hat was von Edradour.

Tyrconnell „Port Wood Finish“ (10 Jahre, 46%)
Endlich mal was Richtiges? Pustekuchen. Der Port tut dem zarten Iren gar nicht gut und bügelt ihn völlig unter. Schon die Farbe ist zartrosa, und auch beim Geruch wurde ins falsche Regal gegriffen. Geht gar nicht …

Tyrconnell „Madeira Wood Finish“ (10 Jahre, 46%)
… ganz im Gegensatz zu seinem ungleichen Bruder. Mit dem leicht salzigen Madeira harmoniert der Stoff hervorragend und ergibt ein sherryartig-dumpfes Rumrosinen-Aroma mit schön fruchtiger Süße. Sehr gut! Kostet wie sein missratener Bruder übrigens 53 €.

Kilbeggan (15 Jahre, 40%)
Der in der Rasierwasserflasche. Vom dekorativen Aspekt mal abgesehen (er hat auch noch ein schöne Kiste) handelt es sich hier wieder um einen Blend, und mit 65 € auch noch um einen teuren. Mich hat er ein wenig an Rum mit starkem süßem Melasse-Geschmack und leichter Bitternote erinnert. Nicht wirklich schlecht, aber für den Preis?

Connemara Peated (12 Jahre, 40%)
Ich hatte hier im Blog vor einiger Zeit die Cask-Strength-Ausgabe (und ohne Altersangabe) dieses Stoffs verkostet, der klarer Sieger gegen den Ardbeg Blasda wurde. Der 40%ige schmeckt mir hingegen lange nicht so gut, da er eine muffig-modrige Note und einen leicht fauligen Nachgeschmack besitzt. Vielleicht nach den ganzen süßen Stoffen vorher einfach nur fehl am Platz? Ich hätte mir was aufheben sollen … zudem kostet er auch wieder 65 €, während der Cask Strength mit 40 € deutlich günstiger ist!

Probefahrt mit dem KleinwagenWer soviel trinkt muss natürlich auch was essen, weshalb es zwischendurch heiße Zwiebelsuppe mit Käse und scharfe Fleischbällchen gab. Sehr lecker auch das Dessert, eine Mousse au Chocolat mit reichlich Sahne und Whisky, dazu irish Coffee mit ebenso reichlich Powers Gold, dem wohl bekanntesten irischen Blend in Deutschland. Und das durchaus zu recht, er ist die süßere Ausgabe des Inishowen zum praktisch selben Preis von knapp 20 €. Ein sehr gelungener Abend mit interessanten Stoffen, von denen ich zur Abwechslung tatsächlich keinen einzigen vorher kannte. Und wo gibt es schon eine Privatbahn hinter dem Haus mit eigenen Haltestellen? ;-)

Und nun wollt Ihr bestimmt noch wissen, wo Ihr das ganze Zeugs kaufen könnt. Natürlich beim TasteWhiskeyShop!




08. April 2009

09.01.: Whiskyfair-Tasting in Mannheim

Die Bar, links Barkeeper MikeAnlässlich der Nominierung zur Wahl der fünf besten Whiskybars Deutschland im Whisky Guide 2009 sowie zum 10-jährigen Whiskyfair-Jubiläum veranstaltet die Algonquin Bar im Hotel Wartburg (Mannheim F4, 4-11) am 09.01.2009 ein Tasting mit sieben Whiskyfair-Abfüllungen:

  • Macallan 1993 Artist Edition, 14 y.o., 50%
  • Highland Park 1988, 19 y.o., 55,7%
  • Glencadam 1974 Sherry cask, 32 y.o., 57,3%
  • Talimburg (Talisker) 1984 Rum Finish, 52%
  • Tomatin 1984, 22 y.o., 48,1%
  • Glenfarclas 1970, 37 y.o., 50,2%
  • Port Ellen 1982, 24 y.o., 59,6%

Das Tasting beginnt um 19:00 Uhr und kostet 44 € inkl. Wasser, Brot und kleinem Snack. Bei Interesse bitte Kontakt mit dem Barkeeper Mike Mac Mahon unter 0621 12009-603 ( ab 18:00 Uhr ) aufnehmen.

Zur Erinnerung: Jeden 3. Freitag im Monat ab 19:30 Uhr findet in der Algonquin Bar der Mannheimer Whiskystammtisch statt. Interessenten kommen einfach vorbei oder wenden sich zur besseren Planung im Vorfeld an Dirk Otte.




04. Januar 2009

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