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Die “4 Bayern” von Stonewood jetzt im neuen Gwand

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Auf­wän­di­ges Mar­ken-Face­lift für die Stone­wood Whis­kys aus dem baye­ri­schen Erbendorf

Wenn man hier­zu­lan­de vom deut­schen Whis­ky als einer rela­tiv neu­en Aus­prä­gung des welt­weit belieb­tes­ten Getrei­de­bran­des spricht, quit­tiert man das im beschau­li­chen Erben­dorf mit einem ent­spann­ten Ach­sel­zu­cken, typisch ober­pfäl­zisch eben. Getrei­de­brän­de pro­du­ziert die Bren­ne­rei der Fami­lie Schraml dort näm­lich bereits seit ihrer Grün­dung im Jahr 1818, inzwi­schen in sechs­ter Genera­ti­on. Und bereits im Lau­fe des 19. Jahr­hun­derts ent­stand mit den ers­ten in Holz­fäs­sern gela­ger­ten Korn­brän­den auch der ers­te Whis­ky. Die Stone­wood Whis­ky-Destil­le­rie gilt somit als die ältes­te Whis­ky-Destil­le­rie Deutschlands.

In der Bren­ne­rei von Gre­gor Schraml ent­ste­hen der­zeit vier Whis­kys, die er lie­be­voll sei­ne „4 Bay­ern“ nennt und die in ihrem Cha­rak­ter unter­schied­li­cher nicht sein könnten:

Stone­wood 1818 („der Kult-Bay­er“) ist ein Sin­gle Grain Whis­ky mit 45 % vol., der 10 Jah­re im Limou­sin-Eichen­fass aus Cognac-Bele­gung lagert. Die­ser rare Klas­si­ker gilt als der his­to­risch ältes­te Whis­ky Deutsch­lands und wird noch genau­so her­ge­stellt wie zu Zei­ten der Anfän­ge der Whis­ky­pro­duk­ti­on der Fami­lie Schraml.

Stone­wood Woaz („der uri­ge Bay­er“) ist ein 5‑jähriger Sin­gle Wheat Malt Whis­ky mit 43 % vol. aus Wei­zen- und Gers­ten­malz. Mit einer Wür­ze­be­rei­tung ange­lehnt an Weiß­bier und mit Weiß­bier­he­fe ver­go­ren basiert er auf einer typisch baye­ri­schen Idee.

Stone­wood Drà („der ele­gan­te Bay­er“) ist ein Sin­gle Malt Whis­ky mit 43 % vol., der 3 Jah­re in ame­ri­ka­ni­scher Weiß­ei­che rei­fen konn­te. Er ist der drit­te Whis­ky („Drà“) des Hau­ses, wur­de 2012 zum ers­ten Mal destil­liert und besticht durch sei­ne Balan­ce zwi­schen süß­li­cher Fruch­tig­keit, Röst­malz, Vanil­le und Zimt.

Stone­wood Smo­key Monk schließ­lich („der rau­chi­ge Bay­er“) ist ein 3 Jah­re alter Sin­gle Malt Whis­ky mit 40 % vol., eben­falls in ame­ri­ka­ni­scher Weiß­ei­che gela­gert. Aus Buchen­rauch­malz destil­liert, ist er mit sei­nem Aro­ma nach geräu­cher­tem Schin­ken­speck Stonewood‘s Ant­wort auf die Fra­ge nach mehr Rauch in deut­schen Whiskys.

Die jetzt vor­ge­nom­me­ne Über­ar­bei­tung der Mar­ken-Optik war dem Anspruch geschul­det, den Stone­wood Whis­kys ein eigen­stän­di­ges, zeit­ge­mä­ßes und dabei strin­gen­tes Pro­fil zu ver­lei­hen, ohne die bis­he­ri­gen Kern­ele­men­te des Mar­ken­de­signs zur Dis­po­si­ti­on zu stel­len. So wur­de in enger Zusam­men­ar­beit mit den Desi­gnern sowohl das Mar­ken­lo­go behut­sam opti­miert als auch die Aus­stat­tun­gen der ein­zel­nen Pro­dukt­mar­ken sys­te­ma­ti­siert und har­mo­ni­siert. Auch der Mar­ken-Claim wur­de über­dacht: Künf­tig steht Stone­wood für „The Bava­ri­an Whisky“.

„Wir woll­ten die Mar­ke behut­sam wei­ter­ent­wi­ckeln, qua­si Evo­lu­ti­on statt Revo­lu­ti­on“, wie Gre­gor Schraml betont.

Und er ergänzt: „Beson­de­res Augen­merk haben wir dar­auf gelegt, den Eti­ket­ten neben einer attrak­ti­ven Optik auch einen hohen Infor­ma­ti­ons­ge­halt zu ver­lei­hen, sei es durch aus­ge­feil­te Tas­ting Notes oder durch dezi­dier­te Anga­ben zu den pro­dukt­tech­ni­schen Beson­der­hei­ten jedes ein­zel­nen Destil­lats. Damit schaf­fen wir die gewünsch­te Trans­pa­renz für unse­re Kun­den, und wir kön­nen die Unter­schie­de unse­rer vier Whis­kys sehr schön kommunizieren.“

Die „4 Bay­ern“ von Stone­wood ste­hen allen Whis­ky-Fans jetzt bun­des­weit in neu­er Aus­stat­tung in drei Fla­schen­grö­ßen zur Ver­fü­gung: 0,7 l, 0,35 l und 0,05 l. Die 0,7‑l- sowie die 0,35-l-Flasche bie­tet die Whis­ky-Destil­le­rie dar­über hin­aus in einer edlen Geschenk-Tube an. Ein The­ken-Dis­play mit 20 Minia­tur-Fla­schen für den Fach­han­del run­det das Stone­wood-Ange­bot ab.

(Pres­se­mit­tei­lung)


Jörg Bechtold beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit Single Malt Whisky. Auf mehreren Reisen nach Schottland hat er Land und Leute kennengelernt sowie viele Destillerien besucht. 2002 hatte er die WHISKYFANPAGE.DE begründet, seit 2006 schreibt er dieses Blog und ist außerdem als Referent für Whisky-Tastings tätig.