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Indian Spring in Deutschland – Paul John Indian Single Malt bringt neue, limitierte Einzelfassabfüllungen auf den deutschen Markt

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Der indi­sche Whis­ky­pro­du­zent John Distil­lers aus Goa und der deut­sche Gene­ral­im­por­teur Bre­mer Spi­ri­tuo­sen Con­tor freu­en sich, zwei exklu­si­ve Ein­zel­fäs­ser vom Paul John Indian Sin­gle Malt prä­sen­tie­ren zu dür­fen. Für den deut­schen Markt sind in Kür­ze 156 Fla­schen vom Paul John Sin­gle Cask-Unpeated Cask #2868 und 138 Fla­schen vom Paul John Sin­gle Cask-Peated Cask #4914 erhält­lich. Bei­de Fäs­ser wur­den in natür­li­cher Fass­stär­ke, nicht gefärbt und ohne Käl­te­fil­trie­rung abge­füllt. Fass #2868 wur­de dabei mit unge­torf­tem Gers­ten­malz und das Fass #4914 mit stark getorf­tem Malz pro­du­ziert. Es han­delt sich hier­bei um zwei der ältes­ten Fäs­ser aus der Bren­ne­rei in Goa.

Mitt­ler­wei­le sind die aus dem indi­schen Urlaubs­pa­ra­dies Goa stam­men­den „Gre­at Indian Sin­gle Mal­ts“ von Paul John unter Ken­nern schon längst kein Geheim­tipp mehr. Die aus­drucks­star­ke Ran­ge an indi­schen Malt Whis­kys ver­bin­det auf per­fek­te Wei­se die Vor­zü­ge der inten­si­ven Rei­fung im hei­ßen Kli­ma Indi­ens mit der Ele­ganz der streng nach schot­ti­schem Vor­bild durch­ge­führ­ten tra­di­tio­nel­len Destil­la­ti­on in Kup­fer­brenn­bla­sen. Fragt man Micha­el d’Sou­za, Mas­ter Distil­ler von Paul John Whis­ky, zu den Geheim­nis­sen von Paul John, so bekommt man nur ein ein­zi­ges Lösungs­wort: Indien.

Der Stil von Paul John ist wie das Land und die indi­sche Kul­tur – bunt, dyna­misch, leben­dig und über­aus viel­fäl­tig. Die Whis­kys haben einen robus­ten und den­noch sehr ele­gan­ten Grund­cha­rak­ter mit tro­pi­schen Frucht­aro­men, Gewür­zen und opu­len­ten Noten von Honig, Vanil­le oder Scho­ko­la­de. Die­se wer­den durch die Kli­ma­ver­hält­nis­se und den hohen Angels Share noch inten­si­viert, denn in Indi­en reift ein Whis­ky fast vier­mal schnel­ler als z.B. in Schottland.

Mit ober- und unter­ir­di­schen Lager­häu­sern schafft die Bren­ne­rei unter­schied­li­che Rei­fe­be­din­gun­gen und för­dert so die Ent­wick­lung einer gro­ßen Viel­falt an Aro­men. Paul John ver­zich­tet selbst­ver­ständ­lich auf Käl­te­fil­tra­ti­on sowie die Zuga­be von Aro­ma- und Farb­stof­fen. Bei der Aus­wahl der Fäs­ser setzt das Unter­neh­men auf bes­te ame­ri­ka­ni­sche Weiß­ei­che, der Torf kommt haupt­säch­lich von der schot­ti­schen Insel Islay und die Gers­te stammt zu 100% aus Indi­en, vom Fuße des Himalaya.

Für den deut­schen Markt hat­te der Gene­ral­im­por­teur Bre­mer Spi­ri­tuo­sen Con­tor auch in die­sem Jahr die Gele­gen­heit zwei ein­zig­ar­ti­ge Fäs­ser aus den indi­schen Lager­häu­sern aus­zu­wäh­len. Bei­de Fäs­ser gehö­ren zu den ältes­ten vor­han­de­nen Fäs­sern und über­zeug­ten auf Anhieb durch ihre dich­ten und kom­ple­xen Aromen.

Paul John Sin­gle Cask-Unpeated Cask #2868 wur­de aus unge­torf­ten Gers­ten­malz her­ge­stellt und mit 59,4% Alc./Vol. in Fass­stär­ke abge­füllt. Auf­grund des Alters und der hohen Tem­pe­ra­tu­ren vor Ort ergab das Fass nur noch 156 Fla­schen. Die­ser Whis­ky besticht mit duf­ten­der Honigno­te, saf­ti­gen Früch­ten und inten­si­ven Aro­men von wür­zi­ger Eiche, Crè­me Brû­lée und gerös­te­tem Malz.

Paul John Sin­gle Cask-Peated Cask #4914 hin­ge­gen ist ein Muss für die Lieb­ha­ber rau­chi­ger Whis­kys, denn stark getorf­tes indi­sches Malz bil­det hier die Grund­la­ge für die­sen kom­ple­xen, rau­chi­gen Whis­ky in Fass­stär­ke mit 59,2%. Die 138 ver­füg­ba­ren Fla­schen beinhal­ten einen viel­schich­ti­gen Malt der mit einer war­men Rau­chig­keit ech­te Lager­feu­er-Atmo­sphä­re ent­ste­hen lässt.

Die neu­en Paul John Sin­gle Casks sind streng limi­tiert beim Paul John Fach­händ­ler ihres Ver­trau­ens erhältlich.

Verkostungsnotizen:

Paul John Sin­gle Cask Unpeated #2868, limi­tiert auf 156 Fla­schen / 59,4% Alc./Vol. / UVP: 111,99 €

  • Far­be: Bernstein
  • Nase: Duf­ten­de Honigno­ten, dazu Aro­men von kara­mel­li­sier­tem Pfir­sich in Vanil­le-Creme mit fei­nen Gewürzen
  • Gau­men: Süß-wür­zi­ge Geschmacks­ex­plo­si­on. Sehr dich­te Aro­men von wür­zi­ger Eiche, Crè­me brû­lée und gerös­te­tem Malz. Die fruch­ti­gen Noten der Nase sind kom­plett in Gewür­ze und Eiche ein­ge­bun­den und erin­nern an einen Gewürz­ku­chen mit getrock­ne­ten Früchten.
  • Abklang: Lang­an­hal­tend und tro­cke­ner wer­dend. Fei­ne Aro­men von Eiche und Orangenschalen.

Paul John Sin­gle Cask Peated #4914, limi­tiert auf 138 Fla­schen / 59,2% Alc./Vol. / UVP: 111,99 €

  • Far­be: Gold
  • Nase: Wow. Torf­rauch, Lager­feu­er und eine saf­ti­ge Süße. Rei­fe, hel­le Früch­te auf
    einem ver­kohl­ten Holzbrett.
  • Gau­men: Der ers­te Antritt ist süß und bringt eine Viel­zahl von kom­ple­xen und dich­ten Aro­men mit sich, wel­che sogleich den kom­plet­ten Mund­raum ein­neh­men. Neben Kara­mell und Malz ent­fal­tet sich eine inten­si­ve, aber rei­fe Rau­chig­keit und lässt die Lager­feu­er-Atmo­sphä­re wie­der auf­le­ben. Wür­zi­ge und süße Aro­men fah­ren regel­recht Ach­ter­bahn im Mund.
  • Abklang: Der Abklang ist immer noch süß, aber tro­cke­ner wer­dend. Das Gan­ze wird unter­malt von einer nie auf­dring­li­chen, aber sehr inten­si­ven, war­men Tor­fig­keit. Ein Whis­ky für die Lieb­ha­ber kom­ple­xer und rei­fer Islay Whiskys.

(Pres­se­mit­tei­lung)


Jörg Bechtold beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit Single Malt Whisky. Auf mehreren Reisen nach Schottland hat er Land und Leute kennengelernt sowie viele Destillerien besucht. 2002 hatte er die WHISKYFANPAGE.DE begründet, seit 2006 schreibt er dieses Blog und ist außerdem als Referent für Whisky-Tastings tätig.