News Notes

Limitierte Sonderedition Lagavulin 25 Jahre zum großen Jubiläum

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Die berühm­te Sin­gle-Malt-Destil­le­rie von der Insel Islay wird 200 Jah­re alt. Gefei­ert wird die­ser Anlass mit einer limi­tier­ten Son­der­edi­ti­on in Fassstärke.

Lagavulin 25 Jahre2016 ist das Jahr eines ganz beson­de­ren Jubi­lä­ums in der Welt des Whis­kys. Lag­a­vu­lin, die legen­dä­re Destil­le­rie von der schot­ti­schen Insel Islay, zele­briert ihr 200-jäh­ri­ges Bestehen und prä­sen­tiert einen 25 Jah­re alten Lag­a­vu­lin, der sei­nes­glei­chen sucht. In die­ser spe­zi­el­len, streng limi­tier­ten Edi­ti­on spie­gelt sich die gan­ze jahr­hun­der­te­lan­ge Erfah­rung, Tra­di­ti­on und die Lie­be zum Whis­ky der Lag­a­vu­lin Destil­le­rie wider. Der Lag­a­vu­lin 25 Jah­re ist auf 8.000 Stück limi­tiert und folgt dem Lag­a­vu­lin 8 Jah­re, der zum Auf­takt der Fei­er­lich­kei­ten bereits auf den Markt gebracht wurde.

Lagavulin DistilleryIm Jah­re 1816 beauf­sich­tig­ten John Johns­ton und Archi­bald Camp­bell die Destil­la­ti­on des „New Make Spi­rits“. Seit­her pro­du­ziert die Destil­le­rie an der unge­stü­men Mee­res­bucht Islays getreu dem gro­ßen Ver­mächt­nis von Johns­ton und Cam­pell Spi­ri­tuo­sen von höchs­ter Qua­li­tät. Die Bren­ne­rei ver­zeich­net gro­ße Erfol­ge und genießt unter Whis­ky-Ken­nern eine hohe Aner­ken­nung. Auf­grund ihrer beson­de­ren Lage an der Lag­a­vu­lin Bay kann die Destil­le­rie nicht erwei­tert wer­den, so dass die Nach­fra­ge oft nicht gedeckt wer­den kann. Das macht die Lag­a­vu­lin Whis­kys zu begehr­ten Sammlerobjekten.

Aus­schließ­lich in Sher­ry-Fäs­sern gereift, han­delt es sich bei der 25-Jah­re-Edi­ti­on um eine Abfül­lung in natür­li­cher Fass­stär­ke (51,7 Vol.-%). Der Ultra-Pre­mi­um-Whis­ky reif­te zu einem kräf­ti­gen, inten­si­ven und kom­ple­xen Geschmack her­an: tie­fer, weni­ger ras­sig, dafür weni­ger abge­run­det als jün­ge­re Whis­kys. Die­ser Lag­a­vu­lin zeigt eine gan­ze Palet­te rauch­ge­schwärz­ter, flei­schi­ger und tor­fi­ger Noten, wun­der­voll aus­ba­lan­ciert durch aus­ge­wo­ge­ne rei­fe Früch­te, Min­ze und süße Cerealien.

Geor­gie Craw­ford, Mana­ge­rin der Destil­le­rie, erklärt die enge Ver­bin­dung zwi­schen Insel und Whis­ky: „Seit zwei Jahr­hun­der­ten wird Lag­a­vu­lin von den Bewoh­nern der Insel in har­ter Arbeit von Hand her­ge­stellt – vom Torfste­cher bis zum Lager­ar­bei­ter. Die Men­schen, die Lag­a­vu­lin zu dem gemacht haben, was er heu­te ist, eint die Lei­den­schaft, einen preis­ge­krön­ten Islay-Whis­ky her­zu­stel­len. Ich kann mit Stolz behaup­ten, dass ich zu die­ser Grup­pe gehöre.”

Dr. Nick Mor­gan, Head of Whis­ky Out­re­ach von Dia­geo, fügt hin­zu: „Zur Fort­set­zung der Fei­er die­ses beson­de­ren Geburts­tags woll­ten wir eine brand­neue Abfül­lung für Lag­a­vu­lin Enthu­si­as­ten welt­weit her­aus­ge­ben. Es ist unser Ziel, in die­sem Jahr mög­lichst vie­le Besu­cher nach Islay zu brin­gen und Islay mög­lichst vie­len Men­schen welt­weit zu prä­sen­tie­ren, um die jah­re­lan­ge Hand­werks­kunst und Lei­den­schaft zu würdigen.”

Die 25 Jah­re alte Son­der­ab­fül­lung kommt in einer wun­der­schön design­ten limi­tier­ten Fla­sche. Sie ist ver­ziert mit den Namen aller bis­he­ri­gen Destil­le­rie-Mana­ger und einem Fla­schen­an­hän­ger mit der Auf­schrift „1816 to 2016“. Der Lag­a­vu­lin 25 Jah­re ist eine wah­re Rari­tät und schon jetzt ein aus­ge­such­tes Samm­ler­stück. Die unver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung liegt bei 999,– Euro.

Tasting Notes

Far­be: Kräf­ti­ge röt­li­che Kas­ta­nie; lang­sam, anhaltend.
Nase: Tief, kom­plex und ins­ge­samt tro­cken. Kräf­tig, aber flüch­tig; braucht wirk­lich Zeit, sich zu ent­fal­ten. Zunächst wei­che Tro­cken­früch­te wie Fei­gen, Dat­teln oder Pflau­men; eine Spur Melas­se-Tof­fee, fast ohne Süße; ganz ent­fernt leicht medi­zi­ni­sche Nuan­cen von Holz­po­li­tur; Über­gang zu Holz­koh­le und Rauch, einer edlen Eichen­tru­he ähn­lich, die zu nah am lodern­den Feu­er steht. All­mäh­lich ent­deckt man Anklän­ge von Mar­me­la­de, gebra­te­nem Fleisch, Honig und sogar Him­beerpü­ree. Im Abgang sau­be­re rei­fe, rote Äpfel, Min­ze und mit der Zeit ein Hauch Sie­gel­wachs. Was­ser bringt wei­ches Tof­fee, Milch­scho­ko­la­de und süßes Mar­zi­pan zur Gel­tung, unter­legt von Sauer­kir­sche, kal­tem Rauch, ange­kohl­tem Holz und Kiefernharz.
Kör­per: Mitt­le­rer bis vol­ler Kör­per, umhüllend.
Gau­men: Üppi­ge, öli­ge Tex­tur; anfangs bit­ter­süß, ing­wer­be­tont, leicht tro­cken; inten­siv mit einer Fül­le von ange­brann­tem Holz, Räu­cher­fleisch, Honig, ange­brann­tem Tof­fee-Gebäck und Asche. Dann erfri­schen­de Min­ze. Sal­zig, dann wie­der süß mit Was­ser; leich­te Torf- und Minz­no­te. Jetzt weich, ange­nehm und entspannt.
Abgang: Lang, weich mit leich­ter Honig­sü­ße und ele­gant; mit lang­sam auf­stei­gen­dem duf­ten­den Holz­rauch, Asche, Salz und dezen­ter Chi­li­schär­fe; gefolgt von küh­len­dem Euka­lyp­tus. Dann ölig und bit­ter­süß mit Nuan­cen ange­brann­ter Oran­gen­scha­le – all dies köst­lich ver­wei­lend. Was­ser macht ihn wei­cher und bringt am Ende eine dezen­te Schär­fe hervor.

(Pres­se­mit­tei­lung von Diageo)


Jörg Bechtold beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit Single Malt Whisky. Auf mehreren Reisen nach Schottland hat er Land und Leute kennengelernt sowie viele Destillerien besucht. 2002 hatte er die WHISKYFANPAGE.DE begründet, seit 2006 schreibt er dieses Blog und ist außerdem als Referent für Whisky-Tastings tätig.