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Letzte Flaschen: Säntis Malt Edition Genesis No. 1 mit Süßwein-Finish


Sän­tis Malt bringt die letz­ten Fla­schen der neu­en, streng limi­tier­ten Edi­ti­on auf den Markt

Im Früh­jahr 2019 brach­te die Destil­le­rie der Schwei­zer Braue­rei Locher AG mit dem Sän­tis Malt  Edi­ti­on Gene­sis No. 1 eine neue, streng limi­tier­te Edi­ti­on auf den Markt. Kurt Fei­ler vom Wein­gut Fei­ler-Artin­ger aus Rust am Neu­sied­ler See über­ließ Sän­tis zwei sei­ner frisch geleer­ten Bar­ri­ques, in denen der „Rus­ter Aus­bruch“ reif­te, die Krö­nung der Rus­ter Wein-Trio­lo­gie. Die­ser wei­ße Süß­wein besticht durch sei­ne kon­zen­trier­te Frucht sowie die Ele­ganz und noble Rest­sü­ße. Die Fäs­ser wur­den am 14. Juli 2017 in Appen­zell mit einem damals sechs­jäh­ri­gen, in his­to­ri­schen Bier­fäs­sern gereif­ten Sän­tis Malt Whis­ky befüllt. Gene­sis, so der Name der neu­en Rei­he, wür­digt die Her­kunft und Geschich­te des Whis­kys, der ver­wen­de­ten Fäs­ser und deren Vor­be­sit­zer. Ent­stan­den ist eine auf 707 Fla­schen limi­tier­te Abfül­lung, die zwei unter­schied­li­che Spe­zia­li­tä­ten zu einem neu­en, kom­bi­nier­ten Genuss­erleb­nis ver­schmel­zen ließ. Ein außer­ge­wöhn­li­cher Whis­ky mit eige­ner Geschich­te, authen­tisch und ehrlich.

Seit die­ser Woche ste­hen die letz­ten 90 der 707 abge­füll­ten Fla­schen Sän­tis Malt Edi­ti­on Gene­sis No. 1 dem deut­schen Spi­ri­tuo­sen-Fach­han­del zur Verfügung.

Sän­tis Malt Edi­ti­on Gene­sis No. 1 in der 0,5‑Liter-Flasche, 49,0 % Vol.; UVP 79,99 Euro

Verkostungsnotizen von Julia Nourney, Dez. 2018:

  • Far­be: Dunk­les Gold mit Kupfer-Reflexen.
  • Nase: Inten­si­ve Tro­cken­früch­te ins­be­son­de­re Apri­ko­se, Kir­schen und saf­ti­ge Rosi­nen, aber auch ein paar dun­kel gerös­te­te Bana­nen­chips, flo­ral wie Free­sie, Hya­zin­the und getrock­ne­te Rosen­blät­ter, etwas Möbel- und Bie­nen­wachs, Zedern­holz, Leder.
  • Gau­men: Vor­wie­gend flo­ral und leicht pfeff­rig wie Kapu­zi­ner-Kres­se und Trom­pe­ten­blu­men, wür­zig wie Zedern­holz, Mus­kat, Kar­da­mom und eine pfannen­er­hitz­te indi­sche Cur­ry-Mischung, die Röst­no­ten des Mal­zes zei­gen sich in Form von einer mit Frucht­creme gefüll­ten dunk­len Criol­lo-Scho­ko­la­de, kan­dier­ter Ingwer.
  • Nach­klang: Zunächst noch flo­ral, dann domi­nie­ren die Würz­no­ten und klin­gen mit war­men Röst­no­ten von Kakao und Scho­ko­la­de aus.
  • Bemer­kung: Die Inten­si­tät der Aro­men wirkt regel­recht aus­schwei­fend und ergibt eine unge­ahn­te Kom­ple­xi­tät. Um die­se Fül­le ange­mes­sen wahr­neh­men zu kön­nen, soll­te man dem Whis­ky vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen ermöglichen.

(Pres­se­mit­tei­lung)


Jörg Bechtold beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit Single Malt Whisky. Auf mehreren Reisen nach Schottland hat er Land und Leute kennengelernt sowie viele Destillerien besucht. 2002 hatte er die WHISKYFANPAGE.DE begründet, seit 2006 schreibt er dieses Blog und ist außerdem als Referent für Whisky-Tastings tätig.