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Crowdfunding-Whisky von den Faröer-Inseln: Faer Isles Distillery

Fair Isles Distillery Mockup
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Ein neu­er Whis­ky ist auf dem Weg auf den Markt. Wahr­schein­lich der ers­te in der Welt, der von der Gemein­schaft mit Kryp­to-Wäh­rung finan­ziert wird. Und der Stand­ort ist nicht das, was man erwar­ten würde.

Trotz der Nähe zu Schott­land hat der klei­ne Archi­pel der Färö­er-Inseln im Nord­at­lan­tik noch kei­ne Whis­ky-Mar­ke auf dem Markt. Das wird sich bald ändern. Die Test­pro­duk­ti­on und Rei­fung von Faer Isles Whis­ky wird bereits seit eini­ger Zeit durch­ge­führt, und am 1. August wird er als Crowd­fun­ding-Pro­jekt gestar­tet, bei dem Whis­ky-Enthu­si­as­ten auf der gan­zen Welt die Mög­lich­keit haben, in das Pro­jekt zu investieren.

Fair Isles Distillery Mockup

Die schö­nen und abge­le­ge­nen Färö­er-Inseln sind auf­grund des Über­flus­ses an sau­be­rem Ober­flä­chen­was­ser der opti­ma­le Stand­ort für die Whis­ky-Pro­duk­ti­on und ‑Rei­fung. Dies ist auf die hohe Luft­feuch­tig­keit und die durch den vor­bei­flie­ßen­den Golf­strom ver­ur­sach­ten Nie­der­schlä­ge zurück­zu­füh­ren, die auch die ganz­jäh­rig sehr sta­bi­le Tem­pe­ra­tur gewähr­leis­ten. Der kon­stan­te Wind sorgt für eine sal­zi­ge Atmo­sphä­re, die seit Jahr­hun­der­ten zum Trock­nen und Fer­men­tie­ren von Lebens­mit­teln genutzt wur­de und nun auch dem färöi­schen Whis­ky zugu­te kommt.

Hin­ter dem Pro­jekt steht eine Grup­pe von loka­len Whis­ky-Enthu­si­as­ten und Inves­to­ren. Um das erfor­der­li­che Bran­chen­wis­sen zu gewähr­leis­ten, wur­de ein Bei­rat aus inter­na­tio­na­len Exper­ten im Bereich der Spi­ri­tuo­sen­her­stel­lung eingerichtet.

Per­so­nen, die sich an der ers­ten Pha­se der Mas­sen­fi­nan­zie­rung ab dem 1. August betei­li­gen, wer­den lebens­lan­ge Mit­glie­der des Fair Isles Founder’s Club und haben damit Anspruch auf ver­schie­de­ne Vor­tei­le für Club­mit­glie­der, dar­un­ter die Opti­on, spä­ter Akti­en der Faer Isles Distil­le­ry zu kau­fen. Sie erhal­ten außer­dem ein Beloh­nungs­pa­ket, das eine Pro­be des drei Jah­re alten Whis­kys der First Edi­ti­on, Pro­ben des Faer Isles Sea­weed Spe­cial Edi­ti­on Gin und eine klei­ne Fla­sche des New­make-Whis­kys, ein­schließ­lich Eichen­wür­fel für die Haus­rei­fung, enthält.

Fair Isles Distillery Packaging

Die erhal­te­nen Mit­tel aus der ers­ten Pha­se wer­den für die Auf­nah­me der kom­mer­zi­el­len Pro­duk­ti­on ver­wen­det, wenn auch noch in klei­nem Maß­stab. Die zwei­te Pha­se des Crowd­fun­ding, die spä­ter in die­sem Jahr anlau­fen wird, dient der Finan­zie­rung der kom­mer­zi­el­len Pro­duk­ti­on in vol­lem Umfang an dem male­ri­schen Ort im alten Wikin­ger­dorf Kvívík.

Die­se zwei­te Pha­se wird durch ein Secu­ri­ty Token Offe­ring (STO) finan­ziert wer­den. Eine STO ist ähn­lich wie ein Bör­sen­gang, da sie es den Men­schen ermög­licht, in ein Unter­neh­men zu inves­tie­ren. Der Unter­schied besteht dar­in, dass die Akti­en nicht an einer tra­di­tio­nel­len Bör­se gehan­delt wer­den, son­dern direkt vom lizen­zier­ten Emit­ten­ten unter Ver­wen­dung eines Wert­gut­scheins, der auf einer Kryp­to-Wäh­rung basiert, gehan­delt wer­den. Die­se Art der Finan­zie­rung wird immer übli­cher, aber die Faer Isles Distil­le­ry wird wahr­schein­lich die ers­te Whis­ky-Destil­le­rie der Welt sein, die auf die­se Wei­se finan­ziert wird.

(Pres­se­mit­tei­lung, übersetzt)