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Gordon & MacPhail veröffentlich 72-jährigen Single Malt Whisky

Gordon & MacPhail 1949 from Milton Distillery_

Gor­don & MacPhail bringt sein letz­tes in den 1940er Jah­ren abge­füll­tes Fass aus der Mil­ton Distil­le­ry her­aus, die heu­te als Stra­this­la bekannt ist. Dies ist der ältes­te und letz­te Sin­gle Malt, der von Gor­don & MacPhail unter dem Namen Mil­ton Distil­le­ry ver­öf­fent­licht wird.

Der 72 Jah­re alte Gor­don & MacPhail 1949 aus der Mil­ton Distil­le­ry, der in einem für Gor­don & MacPhail abge­füll­ten Fass gereift ist, ist mit nur 180 welt­weit erhält­li­chen Fla­schen außer­ge­wöhn­lich sel­ten. Der Titel ist eine Hom­mage an den ursprüng­li­chen Namen der Bren­ne­rei, den ihr der Grün­der Geor­ge Tay­lor gab, und er ist eine der weni­gen Abfül­lun­gen, die jemals den Namen Mil­ton trugen.

Gordon & MacPhail 1949 from Milton Distillery_

Mit­te der 1940er Jah­re wech­sel­te der Stand­ort mehr­mals den Besit­zer, was schließ­lich 1951 zur Umbe­nen­nung in Stra­this­la führ­te. Die male­ri­sche Bren­ne­rei mit ihren cha­rak­te­ris­ti­schen Zwil­lings­pa­go­den wird seit dem Jahr 1700 kon­ti­nu­ier­lich betrieben.

Trotz der viel­fäl­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen der Whis­ky-Indus­trie, dar­un­ter wirt­schaft­li­che Depres­si­on und Krieg, setz­te Mil­ton den Betrieb fort, selbst als der Groß­teil der Whis­ky-Pro­duk­ti­on in den 1940er Jah­ren auf­grund der Gers­ten­knapp­heit der Nach­kriegs­zeit ein­ge­stellt wurde.

Dank der engen Bezie­hun­gen zu Mil­ton wur­de die kost­ba­re Spi­ri­tuo­se Gor­don & MacPhail’s zur Rei­fung in einem First-Fill-Sher­ry-Pun­che­on anver­traut, wo sie 72 Jah­re lang sanft schlum­mer­te und schließ­lich mit einem bemer­kens­wer­ten Alko­hol­ge­halt von 48,6 % abge­füllt wurde.

Der Whis­ky hat einen Ver­kaufs­preis von 50.000 £* (65.000 USD) und wur­de vom renom­mier­ten Whis­ky-Autor Gavin D Smith als „herr­lich trink­bar“ beschrieben.

Er fährt fort: „Wie­der ein­mal hat Gor­don & MacPhail in die dun­kels­ten Nischen ihres Lager­hau­ses in Elgin gegra­ben und ein ein­zig­ar­ti­ges Kapi­tel der schot­ti­schen Whis­ky­ge­schich­te auf­ge­schla­gen. Dies ist das ers­te Mal in mei­ner Lauf­bahn, dass ich einen Whis­ky ver­kos­tet habe, der in der Mil­ton Distil­le­ry destil­liert wur­de – bevor sie als Stra­this­la bekannt wur­de – was zeigt, wie wert­voll und wich­tig die­se Ver­öf­fent­li­chung ist.“

Ewen Mack­in­tosh, Mana­ging Direc­tor bei Gor­don & MacPhail, fügt hin­zu: „Mil­ton, oder Stra­this­la, wie er heu­te genannt wird, hat klei­ne Kup­fer­brenn­bla­sen mit einer unver­wech­sel­ba­ren Form, die dazu bei­trägt, der Spi­ri­tuo­se ihren rei­chen, fruch­ti­gen und voll­mun­di­gen Cha­rak­ter zu ver­lei­hen. Unse­re jahr­zehn­te­lan­ge Erfah­rung hat uns dazu ver­an­lasst, die Spi­ri­tuo­se für eine lang­fris­ti­ge Rei­fung in einen First Fill Sher­ry Pun­che­on abzufüllen.“

„Nach­dem wir sei­ne Ent­wick­lung im Lau­fe der Jahr­zehn­te sorg­fäl­tig geprüft haben, sind wir der Mei­nung, dass jetzt end­lich der rich­ti­ge Zeit­punkt gekom­men ist, um die­sen bahn­bre­chen­den Sin­gle Malt den Lieb­ha­bern und Samm­lern vor­zu­stel­len. In Bezug auf sei­ne Sel­ten­heit ver­dient er wah­ren ‚Iko­nen­sta­tus‘. Einen Gor­don & MacPhail-Whis­ky die­ses Alters, der den Namen Mil­ton trägt, hat es nie wie­der gege­ben – und wird es auch nie wie­der geben. Durch sei­ne lan­ge Rei­fung hat das Fass der Spi­ri­tuo­se Noten von Tof­fee, Gewür­zen und einem Hauch von Rauch ver­lie­hen, die man bei moder­ne­ren Spey­si­de-Abfül­lun­gen tra­di­tio­nell nicht findet.“

„Ob er nun unter dem Namen Mil­ton oder Stra­this­la her­ge­stellt wur­de, stark gereif­te Sin­gle Mal­ts von die­sem Ort wur­den immer mit Span­nung erwar­tet. Ange­sichts der Tat­sa­che, dass nur weni­ge Abfül­lun­gen jemals den Namen Mil­ton tru­gen – und dass die­se Abfül­lung die ältes­te und unse­re letz­te ist – erwar­ten wir eine extrem hohe Nach­fra­ge nach den 180 Dekantern“.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter www.gordonandmacphail.com.

Verkostungsnotizen – Gordon & MacPhail 1949 aus der Milton Distillery – von Gavin D Smith.

Gereift in Fass 383, einem First-fill Sher­ry Pun­che­on, und abge­füllt mit 48,6% ABV. Aus­stoß von 180 Flaschen.

  • FARBE: Dun­kel­gold
  • AROMA: Sher­ry-Ein­flüs­se ver­flech­ten sich mit süßer Vanil­le­scho­te und Sevil­la-Oran­ge. Die Aro­men von gedüns­te­ten Wald­früch­ten gehen über in leb­haf­te, fest­li­che Gewür­ze und zar­te Zitronenschalen.
  • GESCHMACK: But­ters­cotch-Aro­men gehen in leuch­ten­de Zitrus­früch­te und Mus­kat­nuss über. Noten von Brat­ap­fel tre­ten neben pochi­er­ter Bir­ne und Honig­wa­be in den Vordergrund.
  • FINISH: Lan­ger Abgang mit anhal­ten­dem Apfel, dunk­lem Tof­fee und sub­ti­lem Rauch.

(Pres­se­mit­tei­lung, übersetzt)


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