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Ardbeg An Oa – benannt nach der ungezähmten Halbinsel Islays

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Fans rau­chi­ger Sin­gle Malt Whis­kys fin­den sich zusam­men: Aus dem Herz der Ard­beg Destil­le­rie, dem neu geschaf­fe­nen „Gathe­ring Room“ nimmt ein rau­chig-süßer Sin­gle Malt Gestalt an: Ard­beg An Oa (aus­ge­spro­chen [an:oh]) ist inspi­riert von der wil­den und ein­sams­ten Ecke der Insel Islay. In Deutsch­land wird Ard­beg An Oa ab Okto­ber 2017 erhält­lich sein und ergänzt dau­er­haft das, seit einer Deka­de unver­än­dert bestehen­de Ard­beg Kernsortiment.

Der „Mull of Oa“, der süd­west­li­che Aus­läu­fer der schot­ti­schen Hebri­den­in­sel Islay ist, genau wie der neue kom­ple­xe Ard­beg, deut­lich gerun­det: Hohe Fels­klip­pen trot­zen wüten­den Atlan­tik­stür­men und bie­ten Islays Süd­küs­te und der seit über 200 Jah­ren ange­sie­del­ten Ard­beg Destil­le­rie siche­ren Schutz. Ard­beg An Oa ist Hom­mage an sei­ne unge­zähm­te Her­kunft, mit Kon­tras­ten von mäch­ti­ger Inten­si­tät und süßer Sei­dig­keit. Es lässt den Ort auf­le­ben, wo Sturm auf Ruhe stößt.

Von dort, nur weni­ge Kilo­me­ter der Küs­te ent­lang, wer­den die­se Kon­tras­te im extra geschaf­fe­nen „Gathe­ring Room“ der Ard­beg Destil­le­rie ver­sam­melt. In einem gro­ßen ste­hen­den Fass aus fran­zö­si­scher Eiche wird der Ard­beg An Oa zum Leben erweckt. Par­tien wert­vol­ler Pedro Ximé­nez Fäs­ser ver­mi­schen sich mit der Wür­ze aus neu­en Eichen­fäs­sern sowie der typi­schen Ard­beg-Inten­si­tät ehe­ma­li­ger Bour­bon-Fäs­ser. Ein Sin­gle Malt der weit­aus kom­ple­xer ist, als die Sum­me sei­ner Einzelteile.

Ard­be­gs Direc­tor of Distil­ling, Whis­ky Crea­ti­on & Whis­ky Stocks, Dr. Bill Lums­den sagt: „Es ist eine wun­der­ba­re Magie im Ard­beg Gathe­ring Room zu spü­ren, wenn die Par­tien für die­sen Whis­ky auf­ein­an­der­tref­fen und über die Zeit höhe­re Kom­ple­xi­tä­ten errei­chen. Ard­beg An Oas run­de und sub­til-rau­chi­ge Aro­men spie­geln all die Kon­tras­te der Halb­in­sel An Oa wider mit Noten von cre­mi­gen Tof­fee, Anis, Dat­teln und etwas Pfir­sich und Bana­nen. Die sanf­te, cre­mi­ge Tex­tur des Whis­kys führt am Gau­men zu einer gro­ßen Sirup­sü­ße, mit Aro­men von Milch­scho­ko­la­de, Melas­set­of­fee, Oran­gen und Lap­sang Souchong Rauch­tee, süße Gewür­ze wie Mus­kat und Zimt, etwas Zigar­ren­rauch und sehr außer­ge­wöhn­li­che Aro­men gegrill­ter Arti­scho­cken. Danach ein dezen­ter, den­noch inten­si­ver Nach­hall. Jah­re sind ver­gan­gen, seit­dem die rau­chigs­te und tor­figs­te Islay Sin­gle Malt Destil­le­rie letzt­mals eine neue Abfül­lung für ihr Kern­sor­ti­ment vor­stell­te. Wir hof­fen, Ard­beg An Oa wird auf viel Zustim­mung treffen.“

Ard­beg An Oa (46,6 Volu­men­pro­zent Alko­hol) ist ab dem 1. Okto­ber 2017 im aus­ge­wähl­ten Fach­han­del erhält­lich. Die unver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung liegt bei 49,90€.

Verkostungsnotiz:

  • An der Nase: Rund, mit sub­ti­lem Apfel­holz­rauch, wei­chem Tof­fee, Anis, Melas­se und Dat­teln. Noten von saf­ti­gen Früch­ten wie Pfir­sich, dazu Bana­ne. Mit eini­gen Trop­fen Was­ser die klas­si­schen Ard­beg-Noten mit Limo­ne, Pini­en­harz, Fen­chel, Leder mit Sei­fe und Teer. Ein leich­ter Wachs­ge­ruch, wie von flüs­si­gem Ker­zen­wachs, mit einem Hauch geräu­cher­ter Kräu­ter, ins­be­son­de­re Ore­ga­no und Basilikum.
  • Am Gau­men: Sanf­te, cre­mi­ge Tex­tur, die zu einer gro­ßen Sirup­sü­ße führt, mit Noten von Milch­scho­ko­la­de, Melas­set­of­fee, Anis, Oran­ge und Lap­sang Souchong Rauch­tee. Sanf­te, süße Gewür­ze wie Mus­kat und Zimt, etwas Zigar­ren­rauch und sehr außer­ge­wöhn­li­che Aro­men gegrill­ter Arti­scho­cken. Lang­an­hal­tend und süß, mit flo­ra­len Unter­tö­nen, Minz­tof­fee und den leicht mal­zi­gen Noten eines Keks.
  • Im Nach­hall: Anhal­tend ver­füh­re­risch, dezent den­noch inten­siv, mit Aro­men von Anis, Hick­ory-Rauch und dem Geruch eines Holz­feu­ers in der Ferne.

Ardbeg

Nicht ohne einen gewis­sen Stolz nennt sich Ard­beg der ulti­ma­ti­ve Islay Sin­gle Malt Scotch Whis­ky. Ard­beg wur­de vor über 200 Jah­ren, 1815 offi­zi­ell gegrün­det und ist von Ken­nern in aller Welt als kom­ple­xes­ter, rau­chigs­ter und am meis­ten getorf­ter Islay Sin­gle Malt Whis­ky geschätzt. Gleich­zei­tig war­tet er mit einer uner­war­te­ten Süße auf – ein Phä­no­men, das auch „das tor­fi­ge Para­dox“ genannt wird. In den 1980- und 1990er Jah­ren blick­te Ard­beg in eine unge­wis­se Zukunft bis zum Jahr 1997, als die Glen­mo­ran­gie Com­pa­ny die Bren­ne­rei kauf­te und vor dem end­gül­ti­gen Aus­lö­schen bewahr­te. Seit­dem ist die Destil­le­rie wie ein Phö­nix aus der Asche auf­er­stan­den und heu­te eine klei­ne Kult­mar­ke mit einer sehr lei­den­schaft­li­chen Anhängerschaft.

Das Ardbeg Kernsortiment

Ard­beg An Oa ist die jüngs­te Abfül­lung, die das Ard­beg Kern­sor­ti­ment, unver­än­dert seit einer knap­pen Deka­de, ergänzt. Im Jahr 2000 stell­te die Destil­le­rie den Ard­beg TEN vor. Im Jahr 2003 folg­te Ard­beg Uige­adail und im Jahr 2009 der Ard­beg Corryvreckan.

Der Ardbeg Gathering Room

In einem ehe­ma­li­gen Getrei­de­spei­cher der Ard­beg Destil­le­rie ein­ge­rich­tet, ver­fügt der neu erbau­te Gathe­ring Room über ein gro­ßes ste­hen­des Holz­fass aus feins­ter fran­zö­si­scher Eiche. Mit der Magie der Zeit wer­den die Whis­kys dort für den Ard­beg An Oa aus drei ver­schie­de­nen Fass­ty­pen mit­ein­an­der ver­mählt und errei­chen so neue Höhen der Kom­ple­xi­tät. Der Ursprung die­ser Tech­nik rührt aus frü­he­ren Jahr­hun­der­ten, als Brenn­meis­ter ver­schie­de­ne Fäs­ser in einem Groß­fass mit fas­zi­nie­ren­den Ergeb­nis­sen kombinierten.

Auszeichnungen

Ard­beg ist der meist aus­ge­zeich­ne­te rau­chi­ge Sin­gle Malt Whis­ky der Welt. Seit 2008 gewan­nen Ard­beg Abfül­lun­gen in den wich­tigs­ten Whis­ky­wett­be­wer­ben über 50 Gold und Dop­pel­gold-Medail­len. Ard­beg war zwei­mal in Fol­ge in Jim Murray’s Whis­ky-Bibel „Scotch Whis­ky of the Year“ (2008, 2009) und zwei­mal “World’s Best Sin­gle Malt” bei den World Whis­ky Awards (2010, 2013). Im Jahr 2014 gewann Micha­el Heads den Titel “Distil­le­ry Mana­ger of the Year“ bei den Glo­bal Icon of Whis­ky Awards. Im dar­auf­fol­gen­den Jahr kür­te das Whis­ky Advo­ca­te Maga­zin drei Ard­beg Abfül­lun­gen zu den bes­ten Whis­kys unter 100 US$. Die San Fran­cis­co World Spi­rits Com­pe­ti­ti­on 2016 zeich­ne­te Ard­beg Cor­ry­v­reck­an und Ard­beg Uige­adail mit Gold­me­dail­len aus.

The Mull of Oa

Das Kap der Halb­in­sel Oa ist die süd­lichs­te Spit­ze der Hebri­den­in­sel Islay. 202 Meter hoch, trotzt der „Mull of Oa“ vie­len Stür­men des Atlan­tiks und schützt dabei zuver­läs­sig die Süd­küs­te Islays bis hin zur Ard­beg Cove. Die Bucht, in der die Ard­beg Destil­le­rie seit über 200 Jah­re ange­sie­delt ist. Die­ser Kon­trast – und die run­de Form der Klip­pe spie­gelt die Kraft und sanf­te Süße von Ard­beg An Oa per­fekt wieder.

(Pres­se­mit­tei­lung Moët Hen­nes­sy Deutschland)

Bit­te beach­tet hier­zu auch den Arti­kel Ard­be­gs neu­er Stan­dard: An Oa von Ernie – Ernst J. Schei­ner vom 08.09.2017 mit Hin­ter­grund­in­fos und Tas­ting Notes.


Jörg Bechtold beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit Single Malt Whisky. Auf mehreren Reisen nach Schottland hat er Land und Leute kennengelernt sowie viele Destillerien besucht. 2002 hatte er die WHISKYFANPAGE.DE begründet, seit 2006 schreibt er dieses Blog und ist außerdem als Referent für Whisky-Tastings tätig.