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Dem Whisky verschrieben: Schreibgeräte aus Fassholz


Ich bin Links­hän­der und habe als sol­cher schon seit mei­ner Schul­zeit das Pro­blem, dass ich hand­ge­schrie­be­nes mit Tin­te immer mit der Schreib­hand ver­wi­sche. Im Lau­fe der Zeit hat das dazu geführt, dass ich mir immer wie­der neue Kugel­schrei­ber, Tin­ten­rol­ler und Gel­schrei­ber zuge­legt habe, auf der Suche nach dem idea­len Schreib­ge­rät, das zwar flüs­sig schreibt, aber nicht verwischt.

Kurz gesagt: Schreib­ge­rä­te fin­den sich bei mir fast eben so vie­le wie Whiskyflaschen.

Nun las­sen sich die bei­den Lei­den­schaf­ten aber auch ver­bin­den. Eini­ge Destil­le­rien bie­ten in ihren Shops auch Schreib­ge­rä­te an, z.B. hat­te Laphro­aig lan­ge Zeit einen sehr schö­nen Tin­ten­rol­ler mit Tar­tan-Mus­ter im Angebot.

Vor eini­gen Jah­ren habe ich auf der Finest Spi­rits in Mün­chen dann den Stand von Woody’s ent­deckt, einem Spe­zia­lis­ten für indi­vi­du­el­le Pro­duk­te aus Whis­ky-Fass­holz. Im Ange­bot sind ver­schie­de­ne Dreh­ku­gel­schrei­ber, Rol­ler­balls und Druck­blei­stif­te, teils auf Lager und teils kurz­fris­tig ange­fer­tigt, bei denen man sogar die Sor­te des Whis­ky-Fas­ses aus­wäh­len kann. Ich hat­te mich damals für einen edlen Kugel­schrei­ber mit kup­fer­far­be­nen Beschlä­gen ent­schie­den, den ich heu­te noch ger­ne benutze.

Bei mei­ner Whis­ky-Rei­se nach Japan 2016 hat­te ich bei Yama­za­ki und Hakus­hu sehr schö­ne Kugel­schrei­ber aus Fass­holz gefun­den, jeweils mit Auf­druck des Destil­le­rie­na­mens, wobei es bei Yama­za­ki deut­lich bes­ser gelöst wurde.

Die­se Kugel­schrei­ber sind von Mitsu­bi­shi (nein, nicht die Autos) und tau­chen auf man­chen Märk­ten unter der Mar­ke uni-ball auf, deren JETSTREAM, ein Mix aus Kugel­schrei­ber und Gel­rol­ler, für Links­hän­der übri­gens nahe­zu ide­al geeig­net und zudem sehr güns­tig ist.

Wie nicht anders zu erwar­ten, bekommt man die Mitsu­bi­shi Pure Malt Kugel­schrei­ber natür­lich auch bei Ama­zon in allen Farb­va­ri­an­ten. Dabei muss man ein wenig auf­pas­sen, denn als Japan-Import schwan­ken die Prei­se extrem. Ich habe hier mal die güns­ti­ge­ren Vari­an­ten herausgesucht:

Mit brei­tem Zwi­schen­ring und „Pure Malt“-Schrifzug:

Die edle­re Variante:

Der glei­che als Mehrfarbstift:

Und noch einen ande­ren mit vier­fa­cher Funktion:

Zuletzt noch ein etwas teu­rer Druckbleistift:

Dann gibt es noch Gel­rol­ler, die ich per­sön­lich für nicht so schön und außer­dem zu teu­er halte:

Kennt Ihr noch mehr Bei­spie­le für Whisky-Schreibgeräte?

 

 


Jörg Bechtold beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit Single Malt Whisky. Auf mehreren Reisen nach Schottland hat er Land und Leute kennengelernt sowie viele Destillerien besucht. 2002 hatte er die WHISKYFANPAGE.DE begründet, seit 2006 schreibt er dieses Blog und ist außerdem als Referent für Whisky-Tastings tätig.

1 Kommentar zu “Dem Whisky verschrieben: Schreibgeräte aus Fassholz

  1. Whiskeyfan

    Hal­lo,

    ich fin­de das ist ne super Web­sei­te mit sehr viel Infos rund ums The­ma Whis­ky. Auch etwas außergewöhnliches wie die Kulli´s wer­den präsentiert, das find ich super.
    Macht wei­ter so…

    Gruß

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